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Die Atomkatastrophe besteht fort

Der Verein Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges-Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.  informiert  und schaltet Anzeigen in der überregionalen Presse.  So erschien am 10. März – Einen Tag vor dem 6. Jahrestag der Fukushimakatastrophe  diese Anzeige in der Süddeutschen Zeitung. Insgesamt haben 2026 Ärzte und Förderer des Vereins die Anzeige unterzeichnet.
Und auch ich habe teilgenommen, weil mir die mahnende Botschaft nahe geht und ich ebenso für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen eintrete und alle Waffen jeglicher Art und insbesondere die Kernenergie nicht mehr in Betrieb sehen möchte.

Mit sonnen-energi(E )schen Grüßen Ihre ELKE SEIDEL

Anzeigentext:

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Naturkatastrophen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.
Täglich fließen Tonnen von kontaminiertem Kühlwasser ins Grund- und Meerwasser und tragen dort zur ohnehin stark erhöhten Radioaktivität bei. Auch die Dekontaminationsarbeiten an Land sind ins Stocken geraten und werden durch Stürme, Niederschlag und Überflutungen regelmäßig zunichte gemacht. Aufgrund der stetig wachsenden Berge an Strahlenmüll wurden kürzlich in ausgewählten Ortschaften die gesetzlichen Grenzwerte für Baumaterialien angehoben, um radioaktive Erde für den öffentliche Straßenbauprojekte nutzen zu können - eine Initiative die nach heftigen Protesten der betroffenen Gemeinden eingestellt werden musste.

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