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Beelitz – eine l(i)ebenswerte Mehrgenerationenstadt

... will ein Leitbild entwickeln

Die erste Zukunftswerkstatt in Beelitz fand am ersten Märzwochenende 2006 statt. An zwei Tagen waren mehr als 60 interessierte Beelitzer aus allen Ortsteilen in den Tiedemannsaal gekommen, die gemeinsam kritisch Rückschau hielten und neue umsetzbare Ideen entwickelten.  Am Schluss der Veranstaltung waren wir uns einig: Beelitz  besteht nicht nur aus „der Stadt und den umliegenden Ortsteilen", sondern Beelitz ist eine Stadt aus 12 interessanten und gleich wichtigen Ortsteilen.

Weitere Informationen finden Sie auf Beelitz.de (Zukunftswerkstatt)

Als ein Projekt der Zukunftswerkstatt wurde ein Leitbildprozess vorgeschlagen, in dem alle Bürgerinnen und Bürger Ihre Sicht  auf unsere EINE STADT aus Verwaltung, Stadtverordneten, Vereinen, Gewerbebetrieben und Institutionen einbringen und in einem moderierten Verfahren ein Leitbild für eine gewisse Zeitspanne für  alle Lebensbereiche aufgestellt wird und dann in jährlichen Stadtentwicklungsforen  weiterentwickelt wird. Es ist selbstverständlich, dass diese Beratung nur auf einer ausführlichen Datengrundlage (IST-Stand in allen Bereichen)  moderiert geführt werden kann. Neben der normalen Arbeit wird die Moderationsleistung  zum Verfahren  nicht ehrenamtlich erfolgen können. Wir sollten prüfen, ob nicht – wie 2006 – eine finanzielle und personelle Unterstützung eingeworben werden kann.

Die im Prozess herausgearbeiteten Schwerpunkte und  Maßnahmen werden dann die Messlatte für die zukünftigen Haushalte und Investitionsprogramme  sein und auch unser Zusammenleben beeinflussen.  Ein Leitbildprozess ist somit wichtig, berührt alle Bewohner und deshalb sollten auch alle zur  Mitarbeit  animiert sein.

Seit 2006 war um dieses Thema relative Ruhe. Ich hatte versucht, bei den ersten beiden „Beelitz-Tagen“ (Körzin und Busendorf) für einen Leitbildprozess  zu werben, fand aber zu wenige, die mitmachen wollten.
Nun hat unser Bürgermeister die Initiative für einen solchen Prozess ergriffen,  die Verwaltung hat einen Entwurf vorgelegt. Das ist sehr zu begrüßen. Nun wird es darauf ankommen, wie der Prozess weitergehen kann und wird. 
Ich würde als erstes eine ausführliche Frageaktion vorschlagen und  die Auswertung öffentlich in einem Workshop vornehmen.  Ich bin der festen Überzeugung, dass die  Beelitzer ihre Kompetenzen aus ihren Wohn,  Lebens- und Arbeitsbereichen, die Bereiche, die sie selbst berühren, sehr deutlich artikulieren werden.

Ich denke, wir sollten uns dieser Aufgabe stellen und jetzt einen guten  Fragebogen entwickeln.  Meine Mitarbeit sage ich zu. Und Sie?

Ich verbleibe mit sonnen-energi(E )schen Grüßen Ihre ELKE SEIDEL
Stadtverordnete, Vorsitzende GFT-Fraktion