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„OZON unterwegs“ untersucht,

welche Folgen die Sojaimporte, die Fleischexporte, der Antibiotikaeinsatz und die Stickstoffemissionen haben.

Hellmuth Henneberg ist Ihnen sicher bekannt aus Funk und Fernsehen.  Er recherchiert sehr gründlich und moderiert viele interessante RBB-Sendungen – so zum Beispiel die Sendung „OZON“.Bereits am 15.09.2014 war Herr Henneberg mit „OZON unterwegs“, interviewte  Landwirte und Produzenten und versuchte, den Begriff Massentierhaltung anschaulich mit Bildern zu unterlegen. 

Und er wagt zu beschreiben, wann „normale“ Landwirtschaft aufhört und die Massentierhaltung anfängt.  Der Bauer in unserer Nachbarschaft ist nicht damit gemeint – gemeint sind die industriellen Methoden, also die industrielle Massentierhaltung, die mit einer Turboproduktion Billigfleisch produziert – zum Schaden unserer Gesundheit, unserer Gewässer und zum Schaden unseres Bodens.Dies prangert das Volksbegehren gegen Massentierhaltung an – und hier sollten auch Sie aktiv werden. Wie gesagt – der Bauer um die Ecke wird keine industrielle Tierhaltung betreiben. Schauen Sie doch mal nach. 

Zitate aus der Sendung OZON unterwegs vom 15.09.2014:

Hähnchen vom Fließband

Der Brandenburger Landwirt Tobias Winnige öffnete „OZON unterwegs“ seine vor zwei Jahren bei Seelow gebaute Hähnchenmastanlage. Er ist Partner der holländischen Mastgesellsellschaft „Plukon“. Alle 42 Tage werden hier 300.000 gerade geborene Küken eingestallt. Gezüchtet zum ständigen Fressen mit einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von 50 Gramm pro Tag. Während der Dreharbeiten war Tobias Winnige zufrieden. Er musste diesmal keine Antibiotika einsetzen. 

Turbofleisch im Weltgetriebe

Schlachtreife Masthähnchen  sind heute in Alter und Knochenbau „Kinder“ mit dem Gewicht ausgewachsener Hühner.  Die BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning spricht von Qualzucht, wenn Tieren das Sättigungsgefühl abgezüchtet wird, schnell  vor allem viel Brustfleisch wachsen muss. Francisco Mari hat mit seinem Buch „Das globale Huhn“ die Folgen dieses Fleischwahns untersucht: den gigantischen Sojaanbau in Südamerika, den Export zehntausender Tonnen von Geflügelresten nach Afrika.

Antibiotika  außer Kontrolle?

Menschen, die in der Tierhaltung arbeiten, haben inzwischen ein über 120-fach höheres  Risiko, mit multiresistenten Keimen wie MRSA oder ESBL besiedelt zu sein. Die vielen Antibiotika in der Massentierhaltung  erzeugen immer neue resistente Wundkeime, die sich auch über Staub und Gülle ausbreiten und jährlich tausenden Krankenhauspatienten gefährlich werden, weil dort Antibiotika nicht mehr wirken. Das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung sieht ihre Zunahme mit Sorge.

Stall-Luft als Schadstoff

Stickstoff aus der Landwirtschaft überschreitet immer noch die Grenzwerte für Luftschadstoffe. Neben Gülle ist vor allem der Ammoniak aus der Abluft großer Stallanlagen gefährlich, die keine Filter haben. Er belastet Bäume, Boden und schließlich auch das Grundwasser. „OZON unterwegs“ unternimmt mit den Wissenschaftlern der Technischen und Freien Universität Berlin, Prof. Kaupenjohann und PD Dr. Kratz, eine Exkursion in den Wald um Brandenburgs größte Schweinemastanlage. Aus Nadel- und Bodenproben zeigt sich, wie emissionsbelastet er ist.  Zitatende

Sie haben es in der Hand was auf Ihren Tisch kommt.  Industrielle Mast? Nein danke. Fordern Sie mit diesem LINK  www.volksbegehren-massentierhaltung.de  Ihre Briefeintragungsunterlagen für das Volksbegehren an. Machen Sie mit und lassen Sie nicht andere für Sie entscheiden!

Mit sonnen-energi(E )schen Grüßen Ihre Dr. ELKE SEIDEL, Umweltmedizinerin und Bürgerin 07.10.2015