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Ideen für den Schulwettbewerb „Wasser in der Landschaft“

Im Laufe des nächsten Jahres sollen in Projekttagen und Projektwochen durch alle Schulen (Grund-, Gesamt-, Realschulen und Gymnasien) Themen zum Wasser  behandelt werden.

Am „Wassertag“ des Landkreises vor den Ferien 2001 werden die SchülerInnen in ihren Städten und Gemeinden das von ihnen bearbeitete Thema öffentlich vorstellen und die Maßnahmen, die sie aus ihrer Arbeit herausfiltern, öffentlich diskutieren.

Eine Jury unter Leitung der Kreisschulrätin, bestehend aus Lehrer, Verwaltung und dem Ausschuss für Kreisentwicklung, versucht, die Arbeiten einzuordnen.

Die Jury bemüht sich, anspruchsvolle Unterstützungen für die Schulen zu organisieren. Die Auswertung erfolgt zu Beginn des neuen Schuljahres 2001.

Für die Unterstützung der Arbeiten sollten die SchülerInnen Kontakte zu den verschiedenen Akteuren selbst aufnehmen.

Es stehen unter anderem zur Verfügung:

  • Wasserbetriebe der Region
  • Landwirte,
  • Städte und Gemeinden des Landkreises
  • Der Deutsche Wetterdienst
  • Das Landesumweltamt
  • Das Umweltamt des Kreises
  • Kreistagsabgeordnete
  • TU Berlin, Prof. Ripl, Institut für Ökologie
  • Naturschutzbeirat des Landkreises
  • Umweltbeirat des Landes Brandenburg

Die Adressen sind im Internet zu finden, wir können uns auch verständigen, dass die Kreisschulrätin Frau Schröder Ansprechpartnerin bleibt.

In diesem Zusammenhang sei auch auf das Projekt des Medienpädagogischen Zentrums des Landes Brandenburg (MPZ), "Schulen für eine lebendige Elbe" verwiesen. Auch dieses projekt widmet sich der wichtigen Aufgabe, Schüler für den Schutz der lebenswichtigen Ressource Wasser zu sensibilisieren.
 Projektideen

1. „Wasser ist Leben“ – Literaturrecherche zum Thema

2. „Die Situation des Landeswasserhaushaltes“ – im Landesumweltamt sind dazu viele Untersuchungen gelaufen, ausgehend vom Landeswasserhaushalt auf den Landkreis schließen (Niederschäge, Defizite, Verbräuche u.a.)

3. Wie kann die Wasserhaltungsfähigkeit des Bodens verbessert werden? – Projekte entwickeln, die mit verschiedenen Mulchvarianten nachweisen, wie sich Wassergehalt, Temperaturen und evtl. Bodenlebewesen im Laufe der Zeit verändern

4. „Wasserwege I“ – welchen Lauf nimmt das entnommene Grundwasser, bevor es in der Nordsee zu Salzwasser wird? Wie lange bleibt das Wasser in der Region und im Süßwasserkreislauf? Gibt es Maßnahmen, die diesen Süßwasserkreislauf verlängern? Kurze Beschreibung der gefundenen Wege

5. „Wasserwege II“ – in einer definierten Region wird über ein Jahr dargestellt, wohin das Regenwasser fließt, ob und wie es genutzt wird, welche Maßnahmen verbessern die Rückhaltung?

6. Beobachten von Feuchtwiesen und Seen –gibt es einen Zusammenhang zwischen Feuchtwiesen und Seen und der Häufigkeit von Regenfällen? Werden trockene Gebiete seltener von Regenschauern erfaßt? Eine interessante Recherche gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst

7. Wie verändert sich der Wassergehalt in unterschiedlichen Medien im Lauf eines Jahres – bezüglich Temperatur (Vergleich Lufttemperatur, Temperatur in 5 und 15 cm Bodentiefe) und  Wassergehalt (Vergleich Luftfeuchte, Feuchte in 5 und 15 cm Bodentiefe) – Schulhof versiegelt oder grün, beschattet oder unbeschattet, Feldstück – ohne und mit Bodenbedeckung, Brache, Grünland, Wald u.a.

8. „Bodenlebewesen“ – gibt es unterschiedliche Besiedelungen (Zahl und Vitalität) in unterschiedlichen Medien? Z.B. Sand, Humus – verschiedene Anteile,

9. Literaturrecherche zu „Bodenlebewesen“

10. Wie leben „Straßenbäume I“ – Untersuchung der Baumscheiben hinsichtlich Wassergehalt, Temperaturverhalten und Verlauf (Tag, Nacht – Vergleich mit den klimatischen Bedingungen), Salzgehalt im Boden (was wird im Winter gestreut?), Vergleiche zwischen Haupt- und Nebenstraßen, Gartenbäume (Kleingärtner)

11.  Wodurch ist die „Bodenbeschaffenheit“ gekennzeichnet, wenn ich habe: Grünland, bewirtschaftetes Feld ohne Bodenbedeckung, bewirtschaftetes Feld mit Bodenbedeckung,  Brache, umgebrochene Brache u.a. – Unterschiede im Wassergehalt, Temperaturverlauf, evtl. Bodenlebewesen

12.  Wie unterscheiden sich Asphaltwege mit Beschattung und ohne Beschattung hinsichtlich Temperaturverlauf, Staubentwicklung, Wann wird Asphalt weich?

13.  „Blei im Trinkwasser“  -  Erfassen von Bleileitungen in der Region, gemeinsam mit dem Wasserversorger und dem Gesundheitsamt des Kreises ( eine EU-Richtlinie, die die Bleigrenzwerte im Trinkwasser deutlich senkt, muß im ersten Schritt bis 2003, im zweiten bis 2013 umgesetzt sein. Erhöhte Bleikonzentrationen verursachen Gesundheitsschäden ) und Beschreiben von evtl. erforderlichen Maßnahmen durch den Versorger

14.  Wie leben „Straßenbäume II“ – vergleichen des Wassergehaltes unter Strßenbäumen hinsichtlich vorhandener Baumscheiben (Größe), Mulchen mit den unterschiedlichen Materialien und Dicken, Beschreiben von unterschiedlichen Maßnahmen, die erforderlich sind, um den Zustand zu verbessern

15.  Erarbeiten einer Lokalen AGENDA 21 ( Jugend-AGENDA) für den Schulstandort zum Thema „Wasser und Abwasserbehandlung“