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Mein Standpunkt

Elke bei der Kohlosaurus-Demo

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde,

die Wahlen sind vorüber, in Brandenburg wurde ein Parlament in neuer Zusammensetzung gewählt. Mit Ihrer Unterstützung sind jetzt auch BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN mit einer sechsköpfigen Fraktion vertreten. Mein Listenplatz hat leider nicht für die direkte Teilhabe an der Landespolitik gereicht, dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir mit unserer grünen Fraktion alle Weichenstellungen ansprechen werden, die uns der Nachhaltigkeitsbeirat in seinem Abschlußbericht "Brandenburg auf dem Weg zur Modellregion für Nachhaltige Entwicklung“  vom 14.09.09 aufgeschrieben hat. Und ebenso wichtig ist es, den Forderungen der Umweltverbände im "Schwarzbuch Umweltpolitik in Brandenburg"  in der alltäglichen Politik gerecht zu werden. Ich werde meine ganze Kraft dafür einsetzen.

Und auch dafür brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung. Es reicht eben nicht, am Wahltag die Stimme abzugeben – jeder muss sich täglich einbringen, denn mit jeder unserer Handlung praktizieren wir Demokratie und Politik. Mischen Sie sich weiterhin ein.

Ich persönlich danke allen Wählerinnen und Wählern, die mir und meiner Partei die Stimmen gaben.  Besonders froh und dankbar bin ich über die Unterstützung aus Rädigke, habe ich doch hier meine Wurzeln.

Noch einmal vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler und an die vielen aktiven Wahlhelfer in unserem Kreis für Ihre Unterstützung.

Die Bundespolitik wird für die nachhaltige Energiepolitik eine Entwicklungsbremse sein. Denn genauso wie die alte Regierung wird auch die neue eine eindeutige Zielsetzung für die Erneuerbaren Energien vermissen lassen. Es geht eben nicht – ein Weiter so und sowohl als auch bringt uns zwar weiter – aber immer weiter auf die Katastrophe zu.

Wir brauchen aber den mutigen Entschluss: ja, wir müssen in Zukunft allein aus erneuerbaren Energien Wärme und Strom gewinnen. Denn bereits 1909 sagte  Wilhelm Ostwald, Nobelpreisträger für Chemie,  „Die dauerhafte Wirtschaft muss ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.“  Seitdem sind 100 Jahre vergangen – und wir tun uns noch immer schwer, die jährliche Strahlungsenergie zu nutzen. In der nächsten Legislaturperiode müssen aber die Weichen dahin gestellt werden – und ich fordere Sie auf daran mitzuarbeiten und durch Ihre Aktivitäten vor Ort den Druck auf die Regierungen zu erhöhen. Dem Solarzeitalter gehört die Zukunft – dem muss sich alles unterordnen – wenn wir unseren Kindern und Enkeln eine l(i)ebenswerte EINE ERDE hinterlassen wollen.

Ich verbleibe mit sonnen-energi(E )schen Grüßen
Ihre ELKE SEIDEL