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Zukunftsfähiges Brandenburg

Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Diskussionsgrundlage „Zukunftsfähiges Brandenburg“ soll Sie anregen, miteinander über die Inhalte des Papiers zu streiten. Ist es in Zeiten des Klimawandels erforderlich, sich in der Bodennutzung, dem Gebrauch und dem Umgang mit Wasser und insbesondere in der Energieerzeugung und Energienutzung umzustellen? Sollen oder können oder dürfen wir so weitermachen wie bisher? Wie können wir unserer Verantwortung für die nächsten Generationen gerecht werden?

Die Unterlage soll zur Diskussion und zum nachdenken anregen. Die Mitglieder des Umweltbeirates sind sich bewusst, dass auch provokante Thesen enthalten sind. Aber wir sind nach über sechs Monatiger  Beratung der festen Überzeugung: Das von uns entwickelte Leitbild kann gesellschaftsfähig sein und werden. Diskutieren Sie mit uns, fordern Sie uns in Diskussionen. 

„Das Ziel „Nachhaltigkeit“ erfordert „Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs“ für die Bürger auf der eigenen Landesfläche unter lokaler stofflicher Kreislaufführung zu produzieren. Dazu gehören Energie(träger), Wasser, Nahrungsmittel und regenerative Rohstoffe, für deren nachhaltige Sicherung ein funktionaler Naturschutz unverzichtbar ist. Dieser hat im Unterschied zum eingeschränkten Verständnis eines arterhaltend konservierenden Naturschutzes eine Schlüsselstellung bei der Sicherung der Bedürfnisse der heutigen und auch der künftigen Generation. Es geht dabei um den dauerhaften Erhalt von intakten Naturfunktionen.. Eine funktionsfähige Natur bildet das Fundament für die menschliche Gesellschaft und ihre nachhaltige (Weiter-) Entwicklung. Wasser ist das verbindende Element für Vegetation, Atmosphäre, Boden und Gewässer. Es stellt sozusagen den „Blutkreislauf“ oder „Lebensstrom“ der Biosphäre dar. Deshalb gehört zu einer funktionsfähigen Natur in erster Linie ein intakter Wasser- und Stoffhaushalt. Dieser "funktionale Naturschutz", der in einer nachhaltigen Gesellschaft auf der gesamten Landesfläche umgesetzt werden müsste,>ist das vom Beirat vorgeschlagene Leitbild.“
 Mit sonnen-energi(E)schen Grüßen Ihre
Dr. Elke Seidel

Mehr Informationen im Bericht des Umweltbeirats: