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Kreisverwaltung in Beelitz-Heilstätten? Der Kampf tobt

Der Landrat hat seine Verwaltungsstrategie zur Neuordnung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Verwaltung vorgestellt. Nach dem Bekanntwerden der Pläne,  dass die Verwaltung in Beelitz-Heilstätten konzentriert werden soll, gibt es viele Diskussionen und Beschwerden über diesen Vorschlag insbesondere im Belziger Bereich. Insbesondere zur nächsten Kreistagssitzung am 11.10.2018 wird es Einwohnerfragen geben und Proteste, die unter anderem auch die Entwicklung in Beelitz-Heilstätten angreifen. Haben wir darauf eine Antwort? Ich habe den Bürgermeister gebeten, mit allen fünf (5) Kreistagsmitgliedern aus Beelitz zu beraten, wie wir diesen Vorschlag, der nicht erst seit heute besteht, in unserer Region unterstützen können und wollen. Leider fand er noch keine Zeit, um uns einen Termin zu geben. Ich bin der festen Überzeugung, dieses Thema sollte von allen beraten werden (was spricht dafür, was spricht dagegen, wer hat Vorteile, wer hat Nachteile – und was überwiegt? Was ist für eine Stadtentwicklung notwendig und wichtig? Wer muss und kann da aktiv werden?) und  die Stadtverordneten sollten sich dazu „verhalten“, damit zum Beispiel die Beelitzer Kreistagsmitglieder dann mit einer gemeinsamen Sprache sprechen und abstimmen können. Am 6.12. 2018 wird der Beschluss auf der Tagesordnung des Kreistages stehen – bis dahin sollten wir es schaffen, uns gemeinsam – über Parteigrenzen hinweg – zu verständigen. Der Bürgermeister ist am Zug, er sollte uns Fünf einladen und einen Beratungspunkt auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung setzen. Wir haben als fünf Beelitzer nicht die Mehrheit im Kreistag, aber jeder ist in einer Fraktion verankert und kann dort seine Erkenntnisse einbringen!

Dr. Elke Seidel
Kreistagsmitglied

Beelitz, 1.10.2019