Alle beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen sind richtig und notwendig, aber die Hysterie, die die Medien hochtreiben, ist unangemessen.  Bei allen  Infektionskrankheiten gelten eigentlich die jetzt angeordneten Vorsichtsmaßnahmen, bei jeder Grippe, bei jeder Krankheit, die ansteckt!! Gab’s schon mal solch eine Hektik? Mir fällt da nur die spanische Grippe ein oder ein Tuberkulosefall in der Region.  Hoffen wir, dass es nicht so schlimm kommt.
Dennoch, ich bin nicht die  einzige, die die Aufregung um Corona für übertrieben und unangemessen hält. Es gibt einen Roman von Juli Zeh, Corpus Delicti  – der spielt in einer Diktatur, die im Zuge einer Panik vor einer Epidemie entstanden ist. Ich habe bisher nur bei Wikipedia nachgeschaut, werde ihn aber bald lesen. “Corpus Delicti ” behandelt die Problematik einer Gesundheitsdiktatur in naher Zukunft am Beispiel einer Herrschaftsform, die einen Unfehlbarkeitsanspruch erhebt. Juli Zeh greift Entwicklungen der heutigen Zeit auf, führt sie weiter und nimmt sie als Grundlage eines Staates, den sie METHODE nennt. Der Roman warnt den Leser vor kritischen Entwicklungen der heutigen Gesellschaft und appelliert an seine Mündigkeit und Eigenverantwortung.”  Also Eigenverantwortung ist gefragt, Abstand halten, Händewaschen, gesund leben. Händewaschen ist ja eigentlich immer angesagt, auch in den Schulen und Kindertagesstätten, und das zu jeder Zeit an 365 Tagen im Jahr. Wer wird denn nun nach dieser “Krise” darauf achten?

Allen, die jetzt meinen, ich gehe aber sehr leichtfertig mit dem Leben von Millionen von Menschen um, sei dieser Beitrag von meinem Kollegen Dr. Wolfgang Wodarg empfohlen: 
https://m.youtube.com/watch?v=p_AyuhbnPOI

Dr. med. Elke Seidel, Lungenfachärztin