Ich bitte um unaufgeregte Diskussionen zu diesen Coronaerkrankungsfällen, in vielen  Artikeln haben wir uns ausgetauscht über die verschiedenen Bewertungen und einige Angstmache.

In der Süddeutschen Zeitung wird heute eine weitere Diskussionsebene eröffnet, die sich einfach aufdrängt. Für mich als Medizinerin ist dies einleuchtend. Und damit bleibt übrig, dass wir – wie bei allen Grippeinfektionen und anderen Infektionskrankheiten – unsere hygienischen Verhaltensmaßnahmen anwenden müssen. Aber ohne Hysterie, ohne Aufbauschen, ohne Aktionismus und ohne Einengung der persönlichen Freiheit. Die Maßnahmen sind (wie auch in der Eindämmungsverordnung dargelegt – ein Wort, unglaublich, als ob es den Virus stört, dass eine solche Verordnung existiert, er will einfach nur weiterwandern und sich weiter an die Umstände anpassen, bis alle Menschen Anwehrkräfte haben) – Abstand halten, Hände waschen, Niesen in die Ellenbeuge und Taschentuch, kein Ausspucken in die Gegend, kein Anhusten, Kranke behandeln und abschotten (ein Routinevorgang) und so weiter.  Wann ist Schluss? Denn so langsam kann man die Diskussionen nicht mehr verfolgen. 

Ich wünsche eine gute Zeit mit gesundem Verstand und gesundem Körper
ELKE SEIDEL

Hier der Zeitungsartikel zum Herunterladen:

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay